Tom Ford: Tobacco Vanille

„Erfindung war ihm sehr suspekt, denn sie bedeutete immer den Bruch einer Regel.“ Patrick Süskind –

Der Große Tom Ford. Was soll man zu ihm sagen. Meine Liebe zu ihm begann schon sehr früh. Er schaffte es aus der angestaubten und kurz vor dem Bankrott stehen Marke Gucci wieder ein Imperium zu erschaffen. Mit Mut und Vision. Tabus brechend und neue Wege beschreitend. Aus einer Marke, die in die Bedeutungslosigkeit abzurutschen drohte, machte er etwas Erotisches, Begehrliches, etwas Aufregendes und Spannendes. Man wollte Gucci haben, nein vielmehr man musste Gucci haben. Es war wie ein innerer Ruf. Er mischte Sex mit einer spielerischen Jugendhaftigkeit und einer Prise Arroganz. Dieser Art, sich an Dinge heranzuwagen, behält er sich auch bei allen seinen anderen Projekten bei. Sei es Film, Fotografie oder eben auch bei seinen Düften, die übrigens allesamt UNISEX sind. Neu, unerwartet, subtil, immer aus einem anderen Blickwinkel betrachtend und somit immer wieder überraschend und spannend.

Meine erste Begegnung mit den Düften von Tom Ford war das Bartöl Tobacco Vanille (nun bin ich per se kein großer Bartöl Fan, aber das steht auf einem anderen Blatt). Das erste Auftragen war wie eine Offenbarung. Dieser Duft war plötzlich überall. Diese spürbare Wärme, die er verströmte, diese Vanille, so kräftig wie aus Omas Küche und dazu dieser rauchige Tabak-Geruch von Papa aus dem Wohnzimmer. Eine für mich traumhafte Kombination. Sofern man Vanille und Tabak mag!

Nach eingehender Test-Zeit und Schwärmereien an den richtigen Stellen platziert, entschloss sich meine Frau, mir Tobacco Vanille in Form des Eau de Parfüms zu schenken. Endlich durfte ich auch Menschen an diesem Duft teilhaben lassen, die mich nicht küssen.

Die Zutaten dieses Duftes sind vielfältig. So haben wir natürlich die namensgebenden Aromen wie Vanille und Tabak. Hinzu kommen aber eine Vielzahl an Gewürzen wie etwa eine Prise Zimt, Nelke, Kardamom, Tonkabohnen und Trockenfrüchte. Alles in allem liest es sich wie ein Rezept für einen köstlichen Lebkuchen. Genau da liegt die „Schwierigkeit“ dieses wundervollen Duftes: Lebkuchen im Sommer sind ein NoGo. Wer will schon im Freibad an seinen Lebkuchenherz knabbern?

Tobacco Vanille ist für die kühleren Tage im Jahr. Durch die doch merkliche Süße und Schwere braucht er einen gewissen Anlass. Zu Badehose und Schlappen passt er genauso wenig wie zum Hochsommer.

Die Haltbarkeit des Duftes ist außerordentlich lange. Auch nach Tagen rieche ich ihn noch in meinem Anwesen. Und es ist immer wieder neu und unerwartet, wenn ich in einen Duftfetzen hineinrenne. Eben ganz Tom Ford.

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