Zeromolecole: Lalao

„Aroma: Ein Wispern, dass die Nase hört.“ unbekannt –

Turin. Ich saß in der Gran Bar Torino und blickte auf den Dom. Blinzelnd in der Herbstsonne trank ich meinen Espresso und sinnierte über das Bauwerk gegenüber. Nebenbei schrieb ich ein paar Artikel und ließ ein wenig die Zeit an mir vorbeiziehen.

Auf einmal durchströmte mich ein warmer, weicher Geruch. Etwas sehr vertrautes. Nicht nur vertraut, nein geradezu familiär. Ich schloss die Augen und fand mich in Großmutters Küche wieder. Sie war eine warmherzige Frau, immer lächelnd, immer milde und mit einem großen Herz.

Sie schaute mich an und sagte: „Na, mein Kleiner. Möchtest Du ein bißchen Pudding?“ Natürlich wollte ich. Omas Vanille Pudding war das Größte für mich!

Eine köstliche, cremige, weiche, warme Masse aus Milch, Vanille, Zucker und einem Schuss Honig. Dieser Genuss auf der Zunge nach dem ersten Löffel. Die Geschmacksknospen überschlugen sich förmlich. Sie tanzten und jubilierten. Dieses tiefe und ehrliche Gefühl der Befriedigung zu erzeugen schaffen nur sehr wenige Momente im Leben. Aber es waren nicht die Zutaten allein. Es war vielmehr die Liebe und die Hingabe, mit der die Ingredienzien von meiner Oma zusammengerührt wurden.

Genau diesen Duft nahm ich in der kleinen Bar war. Wie in eine wunderschöne Zeitreise Dieser katapultierte mich dieser Duft in die Vergangenheit.

Ich drehte mich um und sah einen älteren Herren, was mich in der ersten Sekunde ein wenig verwunderte, da ich erwartet hatte eine Dame zu sehen. War es ein klassischer Damenduft? Nein, nicht unbedingt, aber warm und weich sind nicht gerade sehr männliche Attribute.

Der Herr war sehr adrett gekleidet und strahlte eine gewisse Väterlichkeit aus. Ich sprach ihn an, fragte ihn woher dieser Duft käme – so wie ich es oft auf der Straße mache, wenn Menschen an mir vorbei gingen – und warum er sich genau für diesen Duft entschieden hätte.

Er sagte, der Duft wäre die Kreation einer guten Bekannten von ihm, einer einzigartigen Frau mit einem wundervollen Geschäft und einem ausgeprägten Sinn für Schönheit. Stefania Marzufero Boni, seit über 20 Jahren im Parfümgeschäft. Sie sammelt für ihren Laden „Maître Parfumeur“ an der Piazza Gran Madre die erlesensten und besten Essenzen und Parfüms.

Unter dem Namen Zeromolecole kreiert Stefania ihre eigenen Düfte, mit denen sie Bilder, Farben und Geschichten transportieren will und somit kleine Kunstwerke erschafft, die über Raum und Zeit erhaben sind.

Ihr Duft Lalao sei sein Lieblingsparfüm. Er erinnere ihn an seine Oma und ihren Vanille Pudding, den er immer so geliebt hat.

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